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  • von Marjan
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Frühjahrsmüdigkeit ist das Gefühl von Schlappheit und Antriebslosigkeit, das viele Menschen im März und April spüren, wenn die Tage länger und wärmer werden. Sie ist keine Krankheit, und die Wissenschaft hat keine einheitliche Erklärung. Am wahrscheinlichsten ist, dass sich der Körper an mehr Licht, höhere Temperaturen und die Zeitumstellung anpasst. Meist ist sie nach zwei bis vier Wochen vorbei. Am meisten helfen Tageslicht am Morgen, Bewegung im Freien, regelmässiger Schlaf und frische saisonale Kost; hält die Müdigkeit länger an, gehört sie ärztlich abgeklärt.

Das Wichtigste in Kürze zur Frühjahrsmüdigkeit

  • Typischer Zeitraum: März bis April, oft mit den ersten warmen Tagen.
  • Typische Dauer: einige Tage bis etwa vier Wochen. Müdigkeit, die länger anhält, ist nicht «nur der Frühling».
  • Der Vitamin-D-Spiegel ist am Ende des Winters meist am tiefsten, weil die Haut in der Schweiz von etwa Oktober bis März kaum Vitamin D bildet.
  • Die Sommerzeit beginnt in der Schweiz am letzten Sonntag im März und verschiebt die innere Uhr um eine Stunde.
  • Birkenpollen, einer der häufigsten Allergieauslöser in der Schweiz, fliegen vor allem im März und April; Hasel und Erle schon ab Januar.
  • Häufige Symptome: Müdigkeit trotz genug Schlaf, Antriebslosigkeit, Wetterfühligkeit, Schwindel beim schnellen Aufstehen, Kopfschmerzen.

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit ist eine vorübergehende Müdigkeit beim Übergang vom Winter in den Frühling. In Umfragen im deutschsprachigen Raum geben viele Menschen an, sich im Frühjahr ungewöhnlich schlapp zu fühlen. Eine Krankheit ist sie nicht, und es gibt nur wenige gute Studien dazu. Die meisten Erklärungen sind deshalb plausibel, aber nicht bewiesen.

Wie äussert sich Frühjahrsmüdigkeit? Die Symptome

  • Müdigkeit und Schwere, obwohl Sie normal geschlafen haben
  • Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Wetterfühligkeit bei Temperaturwechseln
  • Schwindel oder Benommenheit, vor allem beim Aufstehen
  • Kopfschmerzen und Gereiztheit

Wie entsteht Frühjahrsmüdigkeit? Die möglichen Ursachen

Im Frühling kommen mehrere Veränderungen zusammen. Keine davon ist schädlich, aber der Körper braucht etwas Zeit, um sich anzupassen.

Mögliche UrsacheWas passiertWas Sie tun können
Mehr TageslichtDie innere Uhr stellt sich um; das Gleichgewicht zwischen den Hormonen Melatonin (Nacht) und Serotonin (Tag) verschiebt sichMorgens ans Tageslicht; abends gedämpftes Licht
Wärmere TemperaturenDie Blutgefässe weiten sich, der Blutdruck kann leicht sinken, was müde oder schwindlig machen kannGenug trinken, langsam aufstehen, regelmässig bewegen
ZeitumstellungDie verlorene Stunde Ende März stört den Schlaf für einige TageAn den Tagen davor 15 Minuten früher ins Bett
Ende des WintersWeniger Bewegung und tieferer Vitamin-D-Spiegel nach Monaten mit wenig SonneZeit im Freien verbringen; Vitamin D ärztlich besprechen
PollenHeuschnupfen kann den Schlaf stören und müde machen; manche Antihistaminika machen schläfrigIn der Apotheke nach einer geeigneten Behandlung fragen

Welche Ernährung begünstigt Frühjahrsmüdigkeit?

Eine bestimmte Ernährung als Ursache ist nicht belegt. Nach einem Winter mit schwerem Essen, wenig frischem Gemüse und viel Süssem fühlen sich viele Menschen jedoch träger. Grosse, fettreiche Mahlzeiten machen ohnehin eher müde. Leichtere Mahlzeiten mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkorn sind im Frühling die bessere Wahl.

Wann hört Frühjahrsmüdigkeit auf?

Bei den meisten Menschen dauert Frühjahrsmüdigkeit einige Tage bis etwa vier Wochen, bis sich der Körper an die längeren Tage und die Wärme gewöhnt hat. Sie beginnt oft mit der ersten warmen Phase im März und ist Ende April oder im Mai vorbei. Fühlen Sie sich nach einem Monat immer noch erschöpft oder kommen Beschwerden wie Atemnot, Gewichtsverlust oder anhaltende Niedergeschlagenheit hinzu, gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt. Eisenmangel, ein tiefer Vitamin-B12-Spiegel, Schilddrüsenprobleme und Depressionen können ebenfalls lang anhaltende Müdigkeit verursachen.

Frühjahrsmüdigkeit: Was tun?

  1. Tageslicht am Morgen. Ein Spaziergang von 20 bis 30 Minuten am Morgen gibt der inneren Uhr das deutlichste Signal, dass der Tag begonnen hat.
  2. Bewegung an der frischen Luft. Velofahren, Spazieren oder Joggen verbindet Licht und Bewegung. Fangen Sie sanft an, wenn Sie im Winter weniger aktiv waren.
  3. Regelmässiger Schlaf. Behalten Sie ähnliche Schlafenszeiten bei und gehen Sie vor der Zeitumstellung einige Tage etwas früher ins Bett.
  4. Genug trinken. Wenn es wärmer wird, brauchen Sie mehr Flüssigkeit. Wasser und ungesüsster Tee sind ideal.
  5. Leichter und frischer essen. Ersetzen Sie einen Teil der schweren Wintergerichte durch Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte und Vollkorn.
  6. Kurze Pausen draussen. Ein paar Minuten an der Luft nach dem Mittagessen bringen mehr als der dritte Kaffee.

Saisonale Frühlingslebensmittel

Im Frühling gibt es in der Schweiz wieder frische Ernte: Bärlauch (März bis April), Nüsslisalat, Spinat, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Rhabarber und Spargel (April bis Juni), ab Mai die ersten Erdbeeren. Bärlauch, Spinat und Radieschen liefern Vitamin C, grünes Blattgemüse liefert Folat. Ein Teller aus diesen Zutaten deckt viele Nährstoffe auf einmal ab.

Welche Vitamine gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Kein Vitamin beseitigt Frühjahrsmüdigkeit, und wer gut versorgt ist, wird durch zusätzliche Vitamine nicht wacher. Ist die Zufuhr aber knapp, spielen mehrere Nährstoffe eine Rolle. Die Vitamine B2, B6 und B12, Niacin, Pantothensäure, Folat und Vitamin C sowie Eisen und Magnesium tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Unser Ratgeber zu Vitaminen bei Müdigkeit und Erschöpfung erklärt, welcher Mangel müde macht und wie man ihn erkennt.

Frühjahrsmüdigkeit und Vitaminmangel

Einen typischen Vitaminmangel, der Frühjahrsmüdigkeit auslöst, gibt es nicht. Vitamin D verdient aber Beachtung, weil der Spiegel am Ende des Winters meist am tiefsten ist. Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und der Muskeln bei. Waren Sie im Winter wenig draussen, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ob ein Bluttest sinnvoll ist. Unser Ratgeber, wie Sie gesund durch den Winter kommen, erklärt, warum Vitamin D in den dunklen Monaten sinkt.

Was bedeutet ein «Spring Reset»?

Ein Spring Reset, also ein Neustart im Frühling, heisst: die eigenen Gewohnheiten an die neue Jahreszeit anpassen, mit mehr Tageslicht und Bewegung, leichteren Mahlzeiten, regelmässigem Schlaf und einem frischen Blick auf den Teller. Eine Entgiftungs- oder Fastenkur ist damit nicht gemeint. Der Körper scheidet Abbauprodukte laufend über Leber und Nieren aus, und kein Saft oder Tee beschleunigt das. Ein realistischer Neustart besteht aus kleinen Veränderungen, die Sie bis in den Sommer beibehalten. Weitere Ideen finden Sie in unseren natürlichen Wegen zu mehr Energie im Alltag.

So passt Sanbera in Ihre Frühlingsroutine

Ein Nahrungsergänzungsmittel ergänzt Tageslicht, Schlaf und frisches Essen, es ersetzt sie nicht. Wenn Sie die Nährstoffe für den Energiestoffwechsel zuverlässig abdecken möchten, liefern die Daily Essential Formeln von Sanbera sie in moderaten Mengen. Pro Tagesportion von 3 Tabletten:

  • Daily Essential Women: Vitamin B6 1,05 mg (75 % NRV), Vitamin B12 1,88 µg (75 % NRV), Folsäure 150 µg (75 % NRV), Vitamin C 43,1 mg (54 % NRV), Eisen 7 mg (50 % NRV), Vitamin D 3,22 µg (64 % NRV).
  • Daily Essential Men: Vitamin B6 1,4 mg (100 % NRV), Vitamin B12 1,88 µg (75 % NRV), Folsäure 100 µg (50 % NRV), Vitamin C 51,8 mg (65 % NRV), Eisen 3,5 mg (25 % NRV), Vitamin D 3 µg (60 % NRV). Enthält ausserdem Guarana, eine Koffeinquelle.

Die Vitamine B2, B6 und B12, Niacin, Pantothensäure, Folat, Vitamin C und Eisen in diesen Formeln tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Dauert die Müdigkeit länger als einige Wochen, ist ein Bluttest sinnvoller als jedes Präparat. Wenn es wärmer wird, knüpft unser Ratgeber, wie Sie gesund durch den Sommer kommen, an den Frühling an.

Häufige Fragen

Was ist Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit ist eine vorübergehende Müdigkeit mit Antriebslosigkeit und Wetterfühligkeit, die viele Menschen im März und April spüren. Sie ist keine Krankheit. Am wahrscheinlichsten passt sich der Körper an längere Tage, höhere Temperaturen und die Zeitumstellung an. Meist verschwindet sie nach einigen Wochen von selbst, unterstützt durch Tageslicht, Bewegung und regelmässigen Schlaf.

Wann hört Frühjahrsmüdigkeit auf?

Meist nach einigen Tagen bis etwa vier Wochen. Die meisten Menschen fühlen sich Ende April oder im Mai wieder normal, wenn sich der Körper an die neue Jahreszeit gewöhnt hat. Sind Sie nach einem Monat immer noch erschöpft oder kommen weitere Beschwerden hinzu, lassen Sie Ursachen wie Eisenmangel, einen tiefen Vitamin-B12-Spiegel, Schilddrüsenprobleme oder eine Depression ärztlich abklären.

Ist Frühjahrsmüdigkeit ein Mythos?

Nein, viele Menschen erleben sie deutlich, auch wenn es wenig gute Forschung dazu gibt und die Ursachen nicht bewiesen sind. Plausible Erklärungen sind die Umstellung des Tag-Nacht-Rhythmus bei mehr Tageslicht, ein leicht sinkender Blutdruck bei Wärme, die Zeitumstellung und ein tiefer Vitamin-D-Spiegel nach dem Winter. Heuschnupfen kann die Müdigkeit verstärken. Es ist eine normale Anpassung, keine Krankheit.

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Gehen Sie morgens ans Tageslicht, bewegen Sie sich regelmässig an der frischen Luft und halten Sie feste Schlafenszeiten ein; vor der Zeitumstellung hilft es, etwas früher ins Bett zu gehen. Trinken Sie genug, wenn es wärmer wird, und essen Sie leichter mit saisonalem Gemüse. Achten Sie auf B-Vitamine, Vitamin C und Eisen, die zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen.

Gibt es Frühjahrsmüdigkeit auch im Herbst?

Im Herbst spricht man eher von Herbstmüdigkeit oder Herbstblues. Wenn die Tage kürzer werden, stellt sich die innere Uhr ebenfalls um, und viele Menschen fühlen sich müder und antriebsloser. Auch das ist meist vorübergehend. Hilfreich sind Tageslicht, Bewegung und regelmässiger Schlaf. Hält eine gedrückte Stimmung über Wochen an, sollten Sie eine Winterdepression ärztlich abklären lassen.

Quellen

This article is for general information and does not replace advice from a doctor or pharmacist. Food supplements are not a substitute for a varied, balanced diet and a healthy lifestyle.

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