Dr. Marie-Catherine Klarkowski ist Kieferorthopädin, Unternehmerin und Gründerin der KLARcademy sowie Expertin für Lifestyle, Gesundheit, Schönheit und Medical Soulbranding. In diesem Interview, erstmals im April 2026 erschienen, erklärt sie, warum Luxus für sie «Gesundheit, Zeit, Verbundenheit» bedeutet, welche einfachen Rituale am Morgen und am Abend sie auch auf Reisen erden, warum sie sanfte Umstellungen und Vorsorgeuntersuchungen radikalen Kuren vorzieht, was Island, Japan und COMO Shambhala sie über ein gutes Leben gelehrt haben und wie Sanbera in ihre Morgen- und Abendroutine passt.
Das Wichtigste aus dem Interview
- Ihr Leitsatz: «Ich prüfe nicht, was glänzt; ich spüre, was bleibt.» Qualität zeigt sich für sie in der Tiefe, nicht im Glanz.
- Luxus beschreibt sie mit drei Worten: Gesundheit, Zeit, Verbundenheit. «Nicht mehr, sondern besser.»
- Ihre täglichen Anker sind einfach: ein ruhiger Start, bewusstes Atmen, Yoga und Meditation, Bewegung an der frischen Luft, Momente der Stille und ihr Journal.
- Sie zieht sanfte Umstellungen radikalen Kuren vor und vereinbart Vorsorgeuntersuchungen, Blutwerte und Krebsvorsorge früh im Jahr.
- Ihre Routinen folgen den Jahreszeiten: Sauna und Schnee im Winter, Radtouren im Frühling, Schwimmen und lange Abende draussen im Sommer, mehr Ruhe und Wärme im Herbst.
- An Sanbera schätzt sie das klare, unkomplizierte Konzept, das sich morgens und abends leicht integrieren lässt, gerade auf Reisen.
Wer ist Dr. Marie-Catherine Klarkowski?
Dr. Marie-Catherine Klarkowski ist Kieferorthopädin, Unternehmerin und Expertin für Lifestyle, Gesundheit und Schönheit. Ihre Sichtweise ist geprägt von der Verbindung aus medizinischem Fachwissen, ästhetischem Gespür und einem tiefen Verständnis für Qualität, Wohlbefinden und die Kunst des modernen Lebens. Mit ihrem Hintergrund in den Bereichen Gesundheitswesen, Markenaufbau und gehobener Lifestyle verkörpert sie ein Luxuskonzept, das weit über das Äussere hinausgeht. Als Gründerin der KLARcademy und Expertin für Medical Soulbranding begleitet und inspiriert sie Menschen, die Schönheit, Gesundheit, Erfolg und Persönlichkeit sinnvoll miteinander in Einklang bringen möchten. Ihre Antworten geben wir in ihren eigenen Worten wieder.
Ihre persönliche Philosophie
F: Marie-Catherine, in Ihrer Biografie steht: «Ich prüfe nicht, was glänzt; ich spüre, was bleibt.» Könnten Sie erläutern, wie diese Philosophie sowohl Ihr persönliches Leben als auch Ihren beruflichen Weg geprägt hat?
Dieser Satz beschreibt sehr klar, wie ich Schönheit, Qualität und Luxus heute betrachte. Was mich am meisten interessiert, ist nicht das, was auf den ersten Blick beeindruckt, sondern das, was uns wirklich berührt und nachwirkt. Ob es sich um einen Ort, ein Produkt, ein Ritual oder eine Begegnung handelt, ich frage mich immer, ob etwas Substanz hat. Nährt, bewegt, stärkt oder inspiriert es? Diese Perspektive hat meinen Weg seit vielen Jahren geprägt, sowohl beruflich als auch persönlich. Ich glaube, dass wahre Qualität nicht durch ihren Glanz definiert wird, sondern durch ihre Tiefe.
F: Wie hat sich Ihre Leidenschaft für Luxus und Reisen zu einer Lebensphilosophie entwickelt, die Achtsamkeit, Wellness und dauerhafte Qualität vereint?
Ich glaube, das hat sich im Laufe der Zeit ganz natürlich entwickelt. Als Waage hatte ich schon immer ein feines Gespür für Schönheit, Stil und Luxus. Vor allem das Reisen hat meine Sicht auf Luxus tiefgreifend verändert. Mir wurde schon früh klar, dass mich nicht das beeindruckt, was laut oder übertrieben opulent ist, sondern das, was mit Feingefühl, Ruhe und echter Qualität geschaffen wurde. Die schönsten Orte sind für mich oft jene, an denen man sofort spürt, dass sie mit Bedacht gestaltet wurden, und an denen bedeutungsvolle Begegnungen mit Menschen und ihrer Kultur einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Im Laufe der Jahre wurde dies zu einer Lebenseinstellung. Heute bedeutet Luxus für mich nicht mehr Überfluss, sondern Harmonie. Nicht mehr, sondern besser. Nicht Oberflächlichkeit, sondern bewusste Lebensqualität.
Was bedeutet Luxus für Dr. Klarkowski?
F: Wenn Sie «Luxus» mit drei Worten beschreiben müssten, die über die Ästhetik hinausgehen, welche wären das?
Gesundheit. Zeit. Verbundenheit.
F: Welche täglichen Gewohnheiten oder Rituale helfen Ihnen, ausgeglichen zu bleiben, besonders wenn Sie viel unterwegs sind oder Beruf und Wohlbefinden unter einen Hut bringen müssen?
Ich vertraue sehr auf einfache, wiederkehrende Rituale. Ein ruhiger Start in den Tag, bewusstes Atmen in Verbindung mit Yoga und Meditation, Bewegung an der frischen Luft und kleine Momente der Stille sind für mich essenziell. Besonders wenn ich reise oder viel Zeit nach aussen gerichtet verbringe, helfen mir diese Konstanten, klar und geerdet zu bleiben. Ich glaube, dass Wohlbefinden oft nicht durch grosse Gesten entsteht, sondern durch das, was wir jeden Tag achtsam wiederholen. Dazu gehört auch das Schreiben in meinem Daily Wellness Journal.
Ethischer Luxus
F: Wie gehen Sie persönlich bei Ihren Entscheidungen mit ethischem Luxus um?
Für mich beginnt ethischer Luxus mit Bewusstsein und Verantwortung. Ich achte darauf, wie etwas hergestellt wird, welche Werte dahinterstehen und ob es mit Sorgfalt geschaffen wurde. Qualität, Langlebigkeit, Transparenz und Integrität sind für mich weitaus wichtiger als kurzlebige Trends. Ich würde mich immer lieber für etwas entscheiden, das Bestand hat und wirklich zu meinem Lebensstil passt, als für etwas, das nur für einen kurzen Moment Eindruck macht. Für mich ist ethischer Luxus eine Form bewusster Entscheidung.
Rituale für Körper, Geist und Stimmung am Morgen und am Abend
F: Viele unserer Leser interessieren sich für Wellness-Routinen, die sowohl verwöhnend als auch sinnvoll sind. Gibt es bestimmte Gewohnheiten für den Tag oder den Abend, die Sie persönlich für Körper, Geist und Stimmung empfehlen würden?
Ich glaube fest an sanfte, alltägliche Rituale. Für mich beginnt ein guter Tag damit, ihn bewusst zu begrüssen – nicht sofort nach aussen zu schauen, sondern zunächst zu mir selbst zurückzukehren. Ich liebe die Ruhe und Stille des Morgens, eine kurze Meditation oder Yoga-Sitzung, Tagebuch schreiben, ein Glas warmes Wasser und meinen Mikrobiom-Komplex. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir immer noch ziemlich schwerfällt, auf meinen Wachmacher-Kaffee zu verzichten. Mein morgendliches Intervallfasten funktioniert zu Hause auch viel besser als dann, wenn ich vor einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel stehe.
Generell ist mir «Zeit für mich» unglaublich wichtig – diese kleinen, bewussten Auszeiten für Körper, Geist und Seele. Das kann ein kurzer Spaziergang sein, eine Meditation am Nachmittag oder manchmal einfach ein gutes Gespräch mit einem Freund. Ich glaube, diese Momente sind so kraftvoll, weil sie Teil des Alltags sind, vor allem, wenn wir sie wirklich auskosten.
Am Abend fällt es mir, wie vielen anderen auch, nicht immer leicht, den Laptop rechtzeitig zuzuklappen oder das Handy wirklich wegzulegen. Aber mit einem schönen Buch, einem Kräutertee und meiner Pflegeroutine – oder manchmal auch einem Saunagang – gelingt es mir recht gut, meinen Geist langsam zur Ruhe kommen zu lassen. Für mich muss Wellness nicht perfekt oder kompliziert sein. Was zählt, ist, dass es sich gut anfühlt, uns auflockert und uns wieder mit uns selbst in Einklang bringt.
Kleine, wiederkehrende Gewohnheiten wie diese sind auch das Thema unseres Artikels über Routinen, zu denen man gerne zurückkehrt.
Sanfte Umstellungen, Gesundheitscheck und Jahreszeiten
F: Für viele ist diese Jahreszeit eine Zeit der Besinnung und sanften Erneuerung – eine Gelegenheit, innezuhalten, sich neu auszurichten und Körper und Geist zu pflegen. Wie entgiften und regenerieren Sie sich am liebsten?
Ich ziehe sanfte Umstellungen radikalen Entgiftungskonzepten bei weitem vor. Für mich bedeutet der Frühling vor allem, mich zu entlasten und alles loszulassen, was sich körperlich, geistig und emotional schwer anfühlt. In dieser Zeit konzentriere ich mich bewusst auf leichtere Kost, mehr Wasser, mehr Schlaf, frische Luft und oft auch auf etwas mehr Ordnung, sowohl innerlich als auch äusserlich. Manchmal ist die beste Entgiftung nicht Verzicht, sondern Klarheit: weniger Reize, weniger Druck, weniger Überfluss.
Was mir besonders zu Beginn des Jahres wichtig ist, ist eine Art persönlicher Gesundheitscheck. Wir bringen unser Auto natürlich pünktlich zur Inspektion, doch wenn es um uns selbst geht, fehlt uns oft dieses Bewusstsein. Es gibt keine Warnanzeige auf dem Armaturenbrett, die uns daran erinnert, einen Vorsorgeuntersuchungstermin zu vereinbaren, und manchmal ignorieren wir die Warnsignale, die unser Körper uns sendet. Deshalb lege ich Wert darauf, Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig zu vereinbaren, meine Blutwerte überprüfen zu lassen und Dinge wie Krebsvorsorgeuntersuchungen nicht aufzuschieben. Auch das ist für mich Selbstfürsorge, und zwar in einer sehr sinnvollen und nachhaltigen Form.
Dieses Jahr habe ich meinen Gesundheitscheck durch eine TCM-Diagnose ergänzt, einschliesslich Zungen- und Pulsdiagnose, und mache derzeit ein Entgiftungsprogramm auf der Basis traditioneller chinesischer Kräuter.
Und ich liebe die Rauhnächte, die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Diese Zeit des Jahres hat für mich etwas ganz Besonderes. Ich nutze sie gerne für Besinnung, Reflexion und innere Ausrichtung, und diese Energie nehme ich bewusst mit ins neue Jahr.
F: Gibt es bestimmte Rituale oder Gewohnheiten, auf die Sie zurückgreifen, um Ihre Haut, Ihre Energie oder Ihre Stimmung an den Wechsel der Jahreszeiten anzupassen?
Ja, ich passe meine Routinen ganz bewusst an die Jahreszeiten an. Im Winter liebe ich Saunagänge und das anschliessende Abkühlen im Schnee. In den Übergangszeiten tun mir Wärme, Sauna, Spaziergänge, eine gute Hautpflege, ausreichend Schlaf und sanfte Bewegung besonders gut. Ich halte es für wichtig, nicht gegen unseren eigenen Rhythmus anzugehen. Haut, Energie und Stimmung reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen.
Auch kleine Rituale helfen mir sehr. Ich nehme den Wechsel der Jahreszeiten nicht nur äusserlich wahr, sondern möchte mich innerlich ebenfalls darauf einstellen. Das kann bedeuten, mir mehr Ruhe zu gönnen, meinen Körper besser zu versorgen oder bewusst Raum für Erholung zu schaffen. Für mich hat das oft eine weitaus grössere Wirkung, als einfach nur zu versuchen, so weiterzumachen wie bisher.
Ich passe meinen Tagesablauf ganz bewusst den Jahreszeiten an, denn ich glaube, dass jede Jahreszeit ihre ganz eigene Qualität mit sich bringt und wir so viel gewinnen, wenn wir im Einklang mit ihr leben, anstatt gegen sie anzukämpfen. Das ist auch der Grund, warum ich, wann immer ich von Reisen zurückkehre, zutiefst dankbar bin, in einer Region zu leben, in der man die Jahreszeiten noch so deutlich erleben kann. Im Winter bedeutet das für mich mehr Rückzug, Wärme und Regeneration. Ich liebe Saunagänge, die frische Kälte des Schnees danach, Winterspaziergänge und natürlich Tage in den Bergen beim Skifahren. Diese Jahreszeit hat etwas zutiefst Klärendes und Beruhigendes an sich.
Im Frühling spüre ich immer, wie neue Energie in mir aufsteigt. Wenn die Natur wieder zu blühen beginnt, alles grüner und heller wird und dieses Gefühl der Erneuerung aufkommt, zieht es mich ganz natürlich nach draussen. Dann liebe ich Spaziergänge in der erwachenden Natur, die ersten Radtouren, zum Beispiel zum Tegernsee, und dieses ganz bewusste Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit.
Der Sommer steht für mich für Lebenskraft, Licht und Bewegung. Viel Zeit im Freien zu verbringen, schwimmen zu gehen, die langen Abende draussen, das Reisen und dieses besondere Gefühl von Weite – all das gibt mir in dieser Jahreszeit tiefe Kraft.
Im Herbst geniesse ich es, mich wieder etwas mehr nach innen zu wenden, das Tempo etwas zu drosseln und meinem Körper mehr Ruhe, Wärme und wohltuende Routinen zu gönnen.
Ich finde es wichtig, nicht gegen unseren eigenen Rhythmus anzugehen.
Was Körper und Geist in den kalten Monaten brauchen, beleuchtet unser Artikel darüber, warum der Winter eine andere Art von Wellness braucht.
Genuss und bewusste Selbstfürsorge
F: Wie verbinden Sie Genuss mit bewusster Selbstfürsorge, insbesondere wenn es um luxuriöse Erfahrungen geht, die gleichzeitig nährend sein können?
Für mich liegt wahrer kulinarischer Luxus nicht in der Überfülle, sondern in Qualität, Achtsamkeit und Mass. Gesunde, hochwertige und idealerweise biologische Lebensmittel haben meiner Ansicht nach weitaus mehr mit Luxus zu tun als blosse Fülle. Feines Essen bedeutet daher nicht mehr, sondern besser: durchdachter, bewusster und verwurzelt in einer echten Wertschätzung für das Produkt selbst.
Ich geniesse es, besondere Momente hin und wieder mit einem guten Glas Wein oder Champagner zu feiern. Gleichzeitig finde ich es sehr spannend, dass Genuss heutzutage viel bewusster gelebt werden kann. Eine alkoholfreie Getränkebegleitung zu einem Gourmetmenü kann zum Beispiel eine echte Offenbarung sein und zeigen, dass ein aussergewöhnliches kulinarisches Erlebnis nicht unbedingt Alkohol erfordert.
Für mich liegt das wahre Gleichgewicht darin, geniessen zu können, ohne in Exzesse zu verfallen, nur weil etwas verfügbar ist. Besonders auf Reisen oder angesichts üppiger Buffets erfordert es manchmal Disziplin, um nicht aus der Fassung zu geraten. Genau darin zeigt sich für mich die neue Form von Luxus: nicht darin, mehr zu haben, sondern darin, sich bewusst für ein Erlebnis von höherer Qualität zu entscheiden.
Reisemomente: Island, Japan und COMO Shambhala
F: Könnten Sie uns von einem Erlebnis auf Ihren Reisen erzählen, das Ihre Sichtweise auf Wellness, Schönheit oder ein gutes Leben nachhaltig geprägt hat?
Es gibt nicht nur einen einzigen Moment, aber Island ist für mich definitiv ein Ort der Kraft. Die Schönheit und Vielschichtigkeit seiner Natur sind atemberaubend. Ein besonders eindrücklicher Moment war, als ich mit meiner Familie allein auf einem Hochplateau stand, umgeben von Weite, Stille und der fast archaischen Kraft der Landschaft. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, wie faszinierend Moos sein kann.
Auch Japan hat mich tief geprägt. Ich bin eine grosse Bewunderin Japans und liebe es, abseits der Touristenpfade in die Stille der Tempel und Klöster einzutauchen. Mich fasziniert diese Kultur der Achtsamkeit, die sich in so vielen Details offenbart, insbesondere in der traditionellen Zubereitung von Speisen und der Ehrfurcht, die damit verbunden ist. Dort spüre ich ganz deutlich, wie eng Ästhetik, Achtsamkeit und Genuss miteinander verflochten sein können.
Ein Konzept, das diese Philosophie für mich wunderbar verkörpert, ist beispielsweise das COMO Shambhala in Singapur. Was mich beeindruckt, ist, dass Wellness dort nicht als isolierte Spa-Behandlung verstanden wird, sondern als ganzheitliche Lebensphilosophie. COMO selbst beschreibt seinen Ansatz mit dem Gedanken, dass Wohlbefinden von innen heraus entsteht. Dahinter steht eine ganzheitliche Verbindung zwischen Diagnostik, Ernährung, Bewegung und therapeutischen Behandlungen, die alle darauf ausgerichtet sind, das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wiederherzustellen.
In Singapur wird diese Philosophie besonders greifbar. Verschiedene Facetten der COMO-Welt werden unter einem Dach vereint, und das Spa legt grossen Wert auf Wasser als zentrales Element der Regeneration. Was ich besonders spannend finde, sind die Kontrasttherapie-Räume mit einer Infrarotsauna und einem Tauchbecken, das tatsächlich echte Eisplatten erzeugt. Gleichzeitig gehören Yoga, Pilates, HIIT, Gyrotonic und Pranayama ebenso selbstverständlich zum Angebot wie ganzheitliche Behandlungen mit Blick auf die Stadt. Das zeigt auf wunderbare Weise, dass es hier nicht nur um Momente der Verwöhnung geht, sondern um ein umfassenderes Verständnis von Gesundheit, Energie und Regeneration.
Auch die kulinarische Seite ist Teil dieser Philosophie. Die COMO Shambhala Kitchen wurde über viele Jahre hinweg gemeinsam mit Ernährungsexperten entwickelt und basiert auf Vollwertkost und natürlichen Aromen, wobei Ernährung als wesentlicher Bestandteil des Wohlbefindens und nicht als blosse Zugabe betrachtet wird. Diese Verbindung zwischen Ruhe, Bewegung, bewusster Ernährung und durchdachten Ritualen entspricht sehr genau meinem eigenen Verständnis von einem guten Leben.
Wie man im Alltag beständigen Luxus pflegt
F: Abgesehen von Schönheit und Gesundheit – was bereitet Ihnen im Alltag die grösste Freude oder Inspiration?
Mich inspirieren gute Gespräche, besondere Orte, die Natur, Bücher, eine bestimmte Atmosphäre und Menschen mit Tiefgang. Sehr oft sind es jedoch die kleinen Dinge: ein schön gedeckter Tisch, ein bestimmtes Licht, ein Duft, ein Moment der Stille. Ich glaube, dass sich Lebensqualität oft in den stillen, scheinbar gewöhnlichen Momenten offenbart. Wir müssen sie einfach wieder bewusster wahrnehmen.
F: Viele Menschen streben danach, ein Leben voller Anmut und Achtsamkeit zu führen. Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der sich im Alltag ein Gefühl von beständigem Luxus aneignen möchte?
Ich würde immer sagen: Beginnen Sie nicht mit mehr, sondern mit mehr Achtsamkeit. Dauerhafter Luxus beginnt nicht mit dem Preis oder dem Status, sondern mit Qualität, Ruhe, Atmosphäre und der Art und Weise, wie wir mit uns selbst und unserer Umgebung umgehen. Weniger, aber besser – das ist oft ein sehr guter Ausgangspunkt. Für mich beginnt wahre Eleganz dort, wo sich etwas zutiefst im Einklang befindet.
Dr. Klarkowskis Erfahrung mit Sanbera
F: Was hat Sie ursprünglich zu Sanbera geführt?
Ich habe Sanbera zum ersten Mal auf dem Healing House Festival in Berlin entdeckt. Die Art und Weise, wie es präsentiert wurde, hat mich sofort angesprochen. Diese ruhige, klare Form von Luxus entsprach ganz meinem eigenen Qualitätsverständnis. Meine Intuition sagte mir fast augenblicklich, dass ich ein kleines Juwel entdeckt hatte.
Was mich vor allem überzeugt hat, war die Klarheit des Konzepts. Sanbera wirkt bewusst, modern und durchdacht, ohne überladen zu wirken. Ich mag Produkte und Marken, die nicht versuchen, alles auf einmal zu sein, sondern sich klar positionieren und Qualität wirklich greifbar machen. Diese Kombination aus Schlichtheit, Substanz und einer sehr reduzierten, eleganten Ästhetik finde ich äusserst überzeugend.
F: Wie integrieren Sie Sanbera in Ihren Tages- und Abendablauf?
Ich nutze Sanbera genauso, wie ich gute Lösungen generell schätze: unkompliziert, übersichtlich und zuverlässig. Mein Alltag ist oft sehr ausgefüllt; ich bin viel unterwegs und schätze daher alles, was mich unterstützt, ohne zusätzlichen Aufwand zu verursachen. Genau darin liegt für mich eine besondere Qualität.
Vor allem auf Reisen ist Sanbera für mich zu einem echten Begleiter geworden. Anstatt einzelne Nahrungsergänzungsmittel in kleine Behälter umfüllen zu müssen und schnell den Überblick zu verlieren, habe ich etwas Kompaktes, das einfach funktioniert. Das gibt mir ein beruhigendes Gefühl, denn es macht mein Leben nicht komplizierter, sondern einfacher.
Auch in meinem Berufsleben schätze ich diese Einfachheit sehr. Ich muss mir nicht den Kopf über viele verschiedene Produkte zerbrechen, sondern kann Sanbera ganz selbstverständlich in meinen Alltag integrieren. Und genau das macht für mich den Unterschied aus: wenn etwas keinen zusätzlichen Druck verursacht, sondern sich zuverlässig in meine morgendliche und abendliche Routine einfügen lässt.
F: Würden Sie Sanbera weiterempfehlen? Wer würde Ihrer Meinung nach am meisten davon profitieren?
Ja, absolut. Ich denke, dass dies besonders für Menschen mit einem anspruchsvollen, vollgepackten Leben von Vorteil ist, für Menschen, die viel Verantwortung tragen und ihr Wohlbefinden dennoch nicht dem Zufall überlassen möchten. Besonders dann, wenn Ihnen Qualität, gute Inhaltsstoffe und eine einfache, stimmige Möglichkeit, Unterstützung in den Alltag zu integrieren, wichtig sind.
F: Wie wichtig ist es Ihnen, dass die Rezepturen von Sanbera pflanzenbasiert, vegan, glutenfrei und frei von unnötigen Zusatzstoffen sind?
Das ist mir sehr wichtig, und insbesondere das Thema unnötiger Zusatzstoffe liegt mir sehr am Herzen. Viele Menschen gehen davon aus, dass sie automatisch etwas Gutes für sich tun, wenn sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Bei Produkten aus Drogerien oder Discountern beispielsweise achten sie jedoch oft viel zu wenig darauf, was tatsächlich noch enthalten ist. Bestimmte Zusatzstoffe können den Darm belasten und im schlimmsten Fall genau die positive Wirkung abschwächen, die man sich von dem Nahrungsergänzungsmittel erhofft. Sanbera legt bei seinen Rezepturen Wert auf diese Reinheit ohne Zusatzstoffe sowie auf den Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe, künstliche Aromen und GVO, und das finde ich sehr überzeugend.
Durch meine Ausbildung in medizinischer angewandter Kinesiologie wurde mir schon sehr früh bewusst, wie entscheidend die Qualität von Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich ist. Ich teste und hinterfrage diese Produkte nicht erst seit kurzem, sondern im Grunde schon seit Jahrzehnten. Vor mehr als fünfundzwanzig Jahren war mir bereits klar, dass es nicht nur auf den Wirkstoff ankommt, sondern auch auf die Form, die Bioverfügbarkeit und die gesamte Zusammensetzung. Damals war es noch viel schwieriger, wirklich hochwertige Produkte auf dem europäischen Markt zu finden.
Was ich an Sanbera ausserdem besonders interessant finde, ist, dass das Unternehmen bei der Entwicklung seiner Rezepturen nicht rein generisch vorgeht, sondern die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern stärker berücksichtigt. Die Marke bietet ihre Tages- und Nachtformeln in einer Version für Frauen und einer für Männer an und beschreibt dies als geschlechtsspezifischen Ansatz – einen Versuch, Nahrungsergänzungsmittel differenzierter und zeitgemässer zu formulieren. Im Kontext der geschlechtsspezifischen Medizin halte ich das für sehr wichtig, denn wir erkennen zunehmend, dass Gesundheit, Nährstoffbedarf und Stoffwechsel nicht bei allen Menschen gleich funktionieren.
Für mich ist Qualität daher niemals nur ein Detail. Sie ist das Fundament. Wenn ich etwas in meinen Alltag integriere, möchte ich darauf vertrauen können, dass es durchdacht, sorgfältig und sinnvoll gestaltet wurde.
Zur Einordnung: Die Daily-Essential- und Nightly-Reload-Rezepturen von Sanbera gibt es in getrennten Versionen für Frauen und Männer, mit unterschiedlichen Mengen. Pro 3 Tabletten liefert Daily Essential Women zum Beispiel Eisen 7 mg (50 % NRV) und Zink 2,5 mg (25 % NRV), Daily Essential Men dagegen Eisen 3,5 mg (25 % NRV) und Zink 4 mg (40 % NRV). Nightly Reload Women für den Abend liefert Vitamin C und die acht B-Vitamine, darunter Folsäure 150 µg (75 % NRV) und Vitamin B12 1,88 µg (75 % NRV). Eisen, Folat und Vitamin B12 tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei, und Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Wie die Rezepturen aufgebaut sind, erklärt unser Artikel über die Wissenschaft hinter Sanbera. Erfahrungen sind individuell, und ein Nahrungsergänzungsmittel ersetzt keine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung.
Ein Gedanke für ein schönes, bewusstes Leben
F: Wenn Sie unseren Lesern einen Gedanken mit auf den Weg geben könnten, wie man schön, ethisch und achtsam lebt, welcher wäre das?
Entscheiden Sie sich für das, was Sie wirklich nährt. Nicht nur für das, was von aussen gut aussieht, sondern für das, was Ihnen innere Stärke, Ruhe und Klarheit schenkt. Für mich bedeutet ein schönes Leben nicht, perfekt zu leben. Es bedeutet, bewusster zu entscheiden, klarer zu spüren und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.
Gerade in unsicheren Zeiten ist es meiner Meinung nach wichtiger denn je, unser Glück, unsere Gesundheit und unser inneres Gleichgewicht nicht vollständig von äusseren Umständen abhängig zu machen. Wir können nicht alles kontrollieren, aber wir können sehr stark beeinflussen, wie wir mit uns selbst umgehen, womit wir uns nähren und worauf wir unseren Fokus richten. Für mich ist das auch ein sehr wichtiger Teil der persönlichen Entwicklung: nicht in der Denkweise zu verharren, dass alles von der Aussenwelt bestimmt wird, sondern uns immer wieder als Schöpfer unseres eigenen Lebens zu verstehen.
Die Art und Weise, wie Dr. Klarkowski über Luxus, Wellness und das Leben spricht, hat etwas unaufdringlich Beruhigendes: Nichts wirkt gekünstelt, gehetzt oder übertrieben. Ihre Sichtweise erinnert uns daran, dass Wohlbefinden nicht über Nacht entsteht und auch nicht in Extremen zu finden ist, sondern in den kleinen, beständigen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. Wir danken Dr. Klarkowski dafür, dass sie uns ihre Gedanken, ihre Rituale und ihren Ansatz für eine bewusstere Lebensweise nähergebracht hat. Ihre Arbeit können Sie auf dem Instagram-Account der KLARcademy verfolgen.
Weitere Gespräche aus unserer Community: Irena Zupan über Schönheit, Ernährung und tägliche Rituale und Vanessa Habibian vom Skin Atelier Kilchberg über Schönheit und Wohlbefinden.
Häufige Fragen
Wer ist Dr. Marie-Catherine Klarkowski?
Dr. Marie-Catherine Klarkowski ist Kieferorthopädin, Unternehmerin und Expertin für Lifestyle, Gesundheit und Schönheit. Sie ist Gründerin der KLARcademy und Expertin für Medical Soulbranding und begleitet Menschen, die Schönheit, Gesundheit, Erfolg und Persönlichkeit in Einklang bringen möchten. Nach eigenen Worten hinterfragt sie die Qualität von Nahrungsergänzungsmitteln seit mehr als fünfundzwanzig Jahren.
Was bedeutet Luxus für Dr. Klarkowski?
Gefragt nach drei Worten für Luxus jenseits der Ästhetik, antwortet sie: Gesundheit, Zeit, Verbundenheit. Luxus bedeutet für sie nicht mehr Überfluss, sondern Harmonie: «Nicht mehr, sondern besser.» Beständiger Luxus beginnt aus ihrer Sicht nicht mit Preis oder Status, sondern mit Qualität, Ruhe, Atmosphäre und der Art, wie wir mit uns selbst und unserer Umgebung umgehen.
Welche täglichen Rituale empfiehlt Dr. Klarkowski?
Sie setzt auf einfache, wiederkehrende Rituale: einen ruhigen Start in den Tag, bewusstes Atmen mit Yoga und Meditation, Bewegung an der frischen Luft, kleine Momente der Stille und ihr Daily Wellness Journal. Morgens gehört ein Glas warmes Wasser dazu, abends ein Buch, Kräutertee, ihre Pflegeroutine oder manchmal ein Saunagang. Wellness muss für sie nicht perfekt sein, sondern sich gut anfühlen.
Wie startet Dr. Klarkowski im Frühling neu?
Sie zieht sanfte Umstellungen radikalen Kuren vor: leichtere Kost, mehr Wasser, mehr Schlaf, frische Luft und mehr Ordnung, innerlich wie äusserlich. Zu Beginn des Jahres vereinbart sie ausserdem einen persönlichen Gesundheitscheck mit Vorsorgeuntersuchungen, Blutwerten und Krebsvorsorge, für sie eine sinnvolle Form der Selbstfürsorge. Welche Untersuchungen für Sie passen, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Wie nutzt Dr. Klarkowski Sanbera?
Sie nimmt Sanbera als Teil ihrer Morgen- und Abendroutine und schätzt, dass es unkompliziert, übersichtlich und zuverlässig ist. Auf Reisen muss sie keine einzelnen Nahrungsergänzungsmittel mehr in kleine Behälter umfüllen. Entdeckt hat sie Sanbera auf dem Healing House Festival in Berlin. Wenn Sie Medikamente einnehmen oder schwanger sind, fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
This article is for general information and does not replace advice from a doctor or pharmacist. Food supplements are not a substitute for a varied, balanced diet and a healthy lifestyle.